Babyportrait / Familienportrait Zürich Fotostudio Oerlikon

Unser jüngster Besucher im Fotostudio

Erst wenige Wochen alt ist er, dieser herzige kleine Knopf und damit mit Abstand der jüngste Besucher meines Fotostudios in Oerlikon. Der Umgang mit so kleinen Kindern ist eine Herausforderung und setzt eine gute Vorausplanung, Flexibilität und ein gutes Zusammenspiel mit den Eltern voraus.

Planung und Vorbereitung für ein Familienportrait Zürich Oerlikon

Im Unterschied zu anderen Sessions, lege ich für Kleinkinder nicht eine fixe Uhrzeit fest für das Shooting, sondern ein Zeitfenster von mehreren Stunden. Somit kann das Kind schlafen und noch während es schläft ins Fotostudio gebracht werden. Die beste Zeit zum Fotografieren eines Babys ist nämlich die Phase nach dem Aufwachen (im Unterschied zu … naja… allen anderen Menschen). In dieser Zeit schreit es meistens nicht und ist neugierig, aufmerksam. Und man wird sogar häufig mit einem zufriedenen Lächeln beschenkt :).

Durchführung des Shootings

Das allerwichtigste ist die Sicherheit und das Wohlbefinden der/des Kleinen. Er liegt zwar auf einem Fell auf einem Studiotischchen, aber jederzeit ist mindestens ein Elternteil in seiner unmittelbaren Nähe. Für dieses eine Bild habe ich seine Mami gerade ausserhalb des Bildes positioniert, damit er sein Köpfchen hebt und mit wachen Augen in Richtung Kamera schaut. Neugeborene können Ihr Köpfchen noch nicht über lange Zeit heben, es ist deshalb wichtig, alle paar Bilder wieder eine Pause zu machen, damit der Kleine sich erholen kann. Es ist auch wichtig, beim Fotografieren extrem wachsam zu sein, die Gesichtsausdrücke eines Babies ändern im Sekundentakt.

Während dem Shooting projeziere ich die gemachten Bilder auf mein iPad für die Eltern. Sie können somit an der Entstehung der Bilder teilhaben und selber noch Ideen miteinbringen. Die Session wird somit zum Teamwork. Länger als 30-45 min sollte die Session nicht sein.

Belichtung und Setup (kleine Ausführung für Fotografen)

Ich achte darauf, dass ich mit der Kamera auf der Höhe des Kindes bin und dass die Lichter tief genug gesetzt sind, dass seine Augen und sein Ausdruck nicht zu sehr im Schatten liegen. Reflektorwände stehen links und rechts vom Studiotisch und helfen, sein Gesicht aufzuhellen.  Es wurden hier drei Blitze verwendet, eine mittlere Octa von Elinchrom mit Strechframe und Grid (Lighttools) als Hauptlicht, einen Snoot als dezentes Haarlicht  von hinten her und einen Standardreflektor auf einem dritten Blitz mit engem Grid und CTO-Farbfolie auf den Hintergrund. Eine sehr klassische Portraitbelichtung also. Nur dass es sich hierbei um ein kleines Kind handelt, bedeutet ja nicht, dass hier andere Regeln in der Belichtung gelten als in der Portraitfotografie. Der einzige Unterschied ist, dass die Sicherheit, wie bereits erwähnt, erste Priorität hat. D.h. auch wenn ich sehr gerne noch einen Reflektor unterhalb des Kinnes des Baby positioniert hätte, der Platz dort muss frei sein für die Mami! Es lohnt sich deshalb sowohl einen hellen Tisch, als auch ein helles Fell zu verwenden, da diese auch etwas als Reflektoren dienen. Für das Bild am Ende dieses Blogeintrags habe ich einen alten Trick verwendet, den man bereits in den Anfängen der Portraitfotografie gemacht hat. Was hier aussieht wie ein kleiner Fellsessel, sind in Wahrheit die Hände des Papis, der den Kleinen von Hinten her stützt und sichert.

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